Mike Zeller soll lediglich ein paar der kleinen Fläschchen seines Arbeitgebers Ethic Inc. stehlen, wofür ihm sein Auftraggeber eine „fürstliche Belohnung“ verspricht. Doch verunglückt er tödlich mit dem Diebesgut. Deputy Will Mac Callen entdeckt den Toten, und noch bevor er den Unfall meldet, steckt er sich ein nach Rosen duftendes Fläschchen ein, das er für einen Parfumflakon hält. Tatsächlich handelt es sich bei dem Inhalt jedoch um eine gefährliche, bewusstseinserweiternde Droge, die über die Schleimhäute von Mund und Nase in die Blutbahn gelangt und bereits innerhalb weniger Sekunden das Gehirn erreicht. Die Droge verwandelt die Menschen in eine Bestie, die jeglicher moralischer Grundsätze beraubt nach Mord giert.

Nichts ahnend verschenkt der Deputy das vermeintliche Duftwasser an seine Freundin Rosi, der es allerdings von ihrer Untermieterin Sally geraubt wird. Sie riecht an dem Fläschchen und bringt in ihrer Mordlust zunächst Rosi, später auch den Deputy in ihre Gewalt. Inzwischen wird dieser von Sheriff Ernest Gregory vermisst, der zu Rosi fährt, wo er ebenfalls von Sally überwältigt wird. Unterdessen lagern beim Bürgermeister von Walkers Hill die beim Verunglückten sichergestellten Fläschchen. Seine Sekretärin Wilma reicht ein von ihr entwendetes an Claudette weiter, die nach Freisetzung der todbringenden Substanz nach dem Leben ihres Postboten trachtet. Weiterlesen »

Wer regelmäßig unseren Blog besucht, wird in den letzten Tagen irritiert zur Kenntnis genommen haben, dass die aktuelle Liste der besten Bücher nicht mehr in der Sidebar angezeigt wird. Leider haben wir über einen längeren Zeitraum beobachten können, dass viele Bücher, die bis dahin nur positive Bewertungen bekommen haben, plötzlich massiv negativ bewertet wurden, sobald sie einen Platz in der Bestenliste erreicht hatten. Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, nur noch eine monatliche Auswertung des Votings zu veröffentlichen.

Die Beteiligung am Voting war im Monat Juli, trotz der Ferien in einigen Bundesländern, enorm. Die Anzahl der Bewertungen mit nur einem Stern war extrem hoch, wodurch die durchschnittliche Punktezahl weiterhin gesunken ist. Im Moment arbeiten wir daran, das Rating System zu verbessern, um weitere Manipulationsversuche einzelner Personen in Zukunft zu unterbinden. Weiterlesen »

Kriminalhauptkommissar Wilfried Lichter und seine Kollegen Oliver, Martina, Veronika und Carsten vom K4 in Berlin bekommen bei der Suche nach neun innerhalb der letzten fünfundzwanzig Stunden verschwundenen Kindern völlig unverhofft Unterstützung durch ein von Europol beauftragtes Team. Allerdings sind sie nicht nur von den eigenwilligen Outfits der Kollegen irritiert, sondern auch vom Befehlston ihrer Chefin Jenny, die im Schneidersitz auf den Tischen sitzt, trotz Verbot raucht und alle ungefragt duzt. Für das bestens ausgebildete Team um Marie, Paul, Sarah, Ben und Tom ist Jenny der „Boss“, und sie folgen ihren präzisen Anweisungen, die eine strikte Umsetzung erfordern. Doch die Kollegen aus Berlin wähnen sich in einem Albtraum und kapitulieren schließlich.

Bisher haben die Kidnapper weder eine Forderung gestellt, noch ist ein Bekennerschreiben eingegangen. Jenny teilt die Aufgaben ein und hofft zunächst bei den Familien und Freunden der verschwundenen Kinder auf Gemeinsamkeiten zu stoßen. Erst bei der Überprüfung der durchgemachten Kinderkrankheiten zeigen sich erste Auffälligkeiten. Nachdem weitere Kinder in ganz Europa als vermisst gemeldet werden, ist allen klar, dass eine perfekt organisierte Bande hinter den Entführungen stecken muss. Weiterlesen »

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Aberglaube zumindest in den ländlichen Gebieten noch weit verbreitet, so auch in dem auf Sardinien gelegenen Dorf Baghintos, von dem der Roman Das wilde Herz des Wacholders von Vanessa Roggeri handelt. Während eines tobenden Gewitters liegt Assunta Zara in den Wehen, und die Hebamme betet inständig darum, dass es nach sechs Töchtern nicht wieder ein Mädchen wird, was nur ein Unglück bedeuten kann. Doch es kommt noch schlimmer: Die Siebtgeborene trägt die Zeichen des Teufels, ein Schwänzchen am Rücken und ausgebildete Zähne. Sie muss eine Coga, eine Hexe sein!

Severino, der unglückliche Ehemann, wird von seinem Vater Efisio eindringlich gemahnt, das Neugeborene sofort zu töten, um weiteres Unheil abzuwenden. Das bringt er jedoch nicht übers Herz und überlässt die Kleine in der Nacht draußen ihrem Schicksal, wo sie allerdings von der zehnjährigen Tochter Lucia gefunden wird. Die Familie ist bestürzt und trotz aller gegenteiligen Hoffnungen überlebt Ianetta, wie Lucia ihre Schwester nennt. Das arme Mädchen wird in eine Kammer abgeschoben, niemand darf mit ihr reden und sie ernährt sich von dem, was sie findet, weshalb sie nur aus Haut und Knochen besteht. Für alles Unglück wird die Coga verantwortlich gemacht, und nur Lucia meidet ihre Schwester nicht. Eines Tages wird sie von Ianetta aus den Fängen einer Bande von Jungen gerettet. Weiterlesen »

Einem kleinen Affen ist es im Zoo langweilig geworden, denn es geschieht nichts Aufregendes. Weil auch die anderen Tiere nur noch einen gelangweilten Eindruck hinterlassen, bleiben die Besucher aus. Doch dann bittet der große Löwe den kleinen Affen, ihn in seinem Gehege zu vertreten, weil er zur Hochzeit seiner Schwester nach Afrika reisen möchte. Der kleine Affe ist begeistert, denn wie der Löwe nur herumliegen und brüllen, das kann er auch!

Den anderen Affen fällt auf, wie viel Spaß der kleine Affe mit seinem Vater im Löwengehege hat, und so bieten sie den anderen Löwen ihren Affenbaum zum Tausch an. Aber die Löwen haben Höhenangst! Da hat der kleine Affe eine Idee und eröffnet Die Affenagentur, bei der jedes Tier seinen Platz zum Tausch anbieten kann. Zunächst klappt das auch wunderbar, bis eines Tages die Tiere im Krankenhaus landen. Die Krokodile haben sich vom ungewohnten Klettern Prellungen zugezogen, der Elefant hat eine Knieentzündung, weil er wie die Flamingos nur auf einem Bein stehen musste, den Chamäleons ist vom vielen Springen wie ein Känguru übel geworden, und die Kängurus wollten wie die Elefanten trompeten, weshalb sie nun heiser sind. Alle Tiere hat die neue Aufgabe überfordert. Aus diesem Grund wird ab sofort nur noch freitags getauscht, und weil die Tiere jetzt viel besser gelaunt sind, kommen auch wieder mehr Besucher. Weiterlesen »

Ferdinand Menzel ist in Anni, die Schwester seines Freundes August Zerbe, verliebt. Doch nach dem Willen ihrer Eltern soll sie mit dem vermögenden Ernst Dunker verheiratet werden. Als Ferdinand beobachtet, wie Ernst sie zum Tanz bittet, fasst er den Entschluss, dem Drängen von August nachzugeben. So melden sich beide kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Freiwillige an die Front. Bevor die Jungen für das Vaterland nach Frankreich in den Krieg ziehen, bekommt Ferdinand von einem alten Kriegsveteran eine Ledertasche, die ihn beschützen soll. Seine letzte Nacht in der Heimat verbringt er zusammen mit Anni.

Die Schreie der verwundeten, feindlichen Soldaten und die Bilder der ersten Toten lassen Ferdinand in den Nächten aufschrecken. Er erinnert sich an die Worte seines sozialdemokratischen Vaters: Der Krieg ist ein Menschenfresser. Läuse und Wanzen setzen den Kameraden zu, aber noch schlimmer sind die Ratten und der gefürchtete Gasbrand. Nur die Erinnerung an die letzte Nacht mit Anni lässt ihn die Gräuel überleben. Weil seine Briefe zensiert werden, führt er ein Tagebuch und macht heimlich Fotos mit einer Kamera. Ferdinand kommt zu der Überzeugung, dass eine reale Berichterstattung über den Krieg nicht erwünscht ist und seine Vorgesetzten über Methoden verfügen, aus allen „Duckmäuser“ zu machen. Weiterlesen »

Nach Angaben der Zeitschrift „Eltern“ hatten laut einer Umfrage aus dem Jahr 2006 fast vierzig Prozent der Mädchen zwischen vierzehn und siebzehn Jahren mit einem Jungen geschlafen. In dem Jugendroman Prinzessinnen von Marie Darrieussecq ist das Mädchen Solange bereits im Alter von zehn Jahren an dem Thema interessiert und schlägt in einem Lexikon nach, um alles über die Geschlechtsorgane und Fortpflanzung zu erfahren. Ihre Mutter klagt häufig über starke Kopfschmerzen, die sie nur mit Schmerz- und Schlaftabletten übersteht, während ihr Vater seiner Arbeit nachgeht. So verbringt Solange viel Zeit bei dem Dorfbewohner Monsieur Bihotz, der ihr bereits die Windeln gewechselt hat und mit dem sie gerne kuschelt.

Als bei Solange die erste Menstruation einsetzt, fragt sie sich, ob das wirklich alle Frauen haben. Sie stellt sich vor, wie Spermien über die Bettlaken in die Mädchen und dann mit dem Blut nach oben wandern, wobei sie schwanger werden. Eine vage Vorstellung hat sie aber auch schon davon, dass in das „Loch des Mädchens“ genau das Teil des Mannes passen könnte.

Vier Jahre später unterhält sie sich mit ihren Freundinnen über die Jungfräulichkeit. Es kursieren abenteuerliche Geschichten von der Entjungferung mit reichlichem Blutverlust und die Mädchen stellen sich vor, wie das weiße Kleid einer menstruierenden Braut befleckt werden könnte. Weiterlesen »

Jedes Kind hat sich schon einmal mit Geschwistern, einem Nachbarkind, mit Kindern auf dem Spielplatz oder im Kindergarten gestritten. Meistens ist der Streit schnell beigelegt und vergessen. Doch was empfinden Kinder, wenn sich die Erwachsenen, ihre Eltern, streiten? Obwohl die Mutter eines kleinen Mädchens in dem Buch Was meine Eltern von mir lernen können behauptet, mit dem Vater gerne zu streiten, ist die Kleine davon absolut nicht überzeugt. Denn wenn sie abends im Bett liegt, hört sie ihre Mutter weinen. Während die ihrem Mann vorhält, dem Alkohol zuzusprechen, flüchtet er in sein Zimmer und sie sitzt alleine im Wohnzimmer.

Natürlich ist auch diesem Mädchen ein Streit unter Gleichaltrigen nicht fremd und sie kennt Hannes, der zu Marlene im Streit sogar „Zimtzicke“ sagt, während die ihn eine „Dumpfbacke“ schimpft. Selbst hat sie fast jeden Tag Streit mit Moritz, der einfach die Haare ihrer Puppe abgeschnitten hat, wofür er sich allerdings später entschuldigt und ihr sogar eine neue Barbie geschenkt hat. Es kommt auch vor, dass die beiden Hilfe von Frau Maiwald, die meistens ein Blumenkleid trägt, in Anspruch nehmen müssen um sich zu vertragen. Manchmal endet ein Streit aber auch ganz plötzlich und sie kitzelt Moritz und er sie, bis beide lachen. Weiterlesen »

Mit einer Sammlung von zwanzig makabren Kriminalgeschichten wartet das Buch Totgelacht von Manfred Koch auf. Da bewundert ein Kriminalkommissar tatsächlich einen Viersternekoch, der bei vierzehn begangenen Morden nicht die kleinste Spur hinterlassen hat. Ein Möbelhaus preist seine Besteckserie „Skalpellen“ und den neuen Lehnstuhl „Folteren“ an, ein vermeintlicher Neffe will den Onkel um sein Geld prellen, und ein Journalist muss von seinem Chef Vorhaltungen wegen schlampiger Recherchen einstecken. Angehende Meuchlerinnen und Meuchler wohnen einem Vortrag über den perfekten Mord bei, und ein Bankräuber kommt erst zu spät zu der Einsicht, wie nützlich Fremdsprachen sein können.

Ungewöhnlich reagiert ein Polizist auf das Geständnis eines Mörders, und aus Unachtsamkeit stellt ein Ehemann das Video von dem Mord an seiner Frau ins Netz. In einer weiteren Geschichte berichtet ein Polizist von einem Wettbewerb eines Wirtes, der ein Pilzgericht nach dem Vorbild von russischem Roulette kreiert, weil einem Gast ein Knollenblätterpilz serviert werden soll. Beim Ansehen eines Kriminalfilmes dreht ein Mann durch, und ein Mörder sucht auf dem Weg zur geeigneten Todesart nach den Chakren seines Opfers. Weiterlesen »

Um auf die südlich von Sizilien und östlich von Tunesien gelegene Insel Linosa zu gelangen, muss man von Sizilien aus weitere sechs Stunden mit einer Fähre übersetzen. Linosa, Die kleine Insel am Ende der Welt, ist auch das Ziel von Lisa Bürger, deren beste Freundin Chiara Buffonacci dort ihre Hochzeit feiern will. Bereits auf dem Weg zum Flughafen in München wird für Lisa die Zeit knapp, denn sie war bis auf die letzte Minute mit der Planung eines Messestandes bei Nero Black Enterprises beschäftigt, einer Unternehmung, die Videospiele vermarktet. Ohne zu ahnen, um welche Person es sich handelt, hat ihr Taxi ausgerechnet mit Phillip Schwarz, dem Chef von Nero Black Enterprises, einen Zusammenstoß, der ebenfalls das Flugzeug nach Palermo erreichen will. Phillip, den persönliche Gründe nach Linosa treiben, ist menschenscheu, überlässt nichts dem Zufall, gibt sich nie öffentlich zu erkennen und kommuniziert selbst mit seiner persönlichen Assistentin Kathrin Schmidtbauer nur mittels eines speziellen „Zauberstabes“, der mit einem eigenen Satelliten verbunden ist.

So sehr Phillip, der seit der Ankunft am Münchener Flughafen von einem Mann verfolgt wird, alle Hebel in Bewegung setzt, um endlich sein Ziel zu erreichen, so sehr ängstigt er sich auch vor dem, was ihn erwartet. Lisa ergeht es ähnlich, denn einerseits will sie unbedingt an der Hochzeit ihrer besten Freundin Chiara teilnehmen, für die es der schönste Tag im Leben werden soll, doch plagen sie auf der anderen Seite Gewissensbisse. Weiterlesen »