Sophie ist dreizehn Jahre alt und träumt jede Nacht von einem Schloss mit Pflanzen, die ihr unbekannt sind. In der Schule bekommt ihre Klasse an ein und demselben Tag einen neuen Schüler und einen neuen Lehrer, der ihr mit seinen finsteren Augen von Anfang an unheimlich ist. Als Sophie von dem neuen Lehrer Toxis per Teleportation entführt wird und sie in das aus ihren Träumen bekannte Schloss zu Amos bringt, taucht plötzlich der neue Schüler Tom auf. Noch bevor Amos ihr etwas antun kann, teleportiert sich Tom gemeinsam mit Sophie zurück ins reale Leben. Er erklärt ihr, dass Gott ein Schutzschild erschaffen hat und nur sie die Kraft des Lichts besitzt. Deshalb wollen die Dunklen sie töten, um nach ihrer Vernichtung die Weltherrschaft an sich reißen zu können. Seine Aufgabe wäre es, sie zu beschützen. Doch den Dunklen gelingt es immer wieder, Sophie in ihre Gewalt zu bringen.

Die Handlung des Jugendromans Sophie und die Kraft des Lichts von Catherine Granica spielt an einem von der Autorin nicht genannten Ort. Dem Leser bleibt auch verborgen, wie viele Menschen sich bereits den „Dunklen“ angeschlossen haben und damit Amos unterstützen, der offensichtlich der Drahtzieher oder Oberste des Bösen ist. Wie genau die Teleportation vonstatten geht, wird ebenfalls nicht erklärt. Weiterlesen »

Seit nunmehr fünf Jahren lebt die Physiotherapeutin Charly mit ihrem Freund Kai zusammen. Voller Erwartung steigt sie nach seiner Ankündigung einer Überraschung zu ihm ins Auto und ist umso enttäuschter, als der Weg nicht zum Flughafen, sondern in den Hamburger Vorort Langenhorn führt. Abseits der Großstadt präsentiert er ihr ein Haus, das seinen Vorstellungen entspricht, und zum Entsetzen von Charly sind sogar schon ihre Eltern in seine Pläne eingeweiht. Als ihre Mutter bereits von Enkelkindern im Garten träumt, wird es Charly zu bunt und sie flüchtet zu einer ehemaligen Schulkameradin nach Berlin.

Auf der Rückfahrt trifft Charly im Zugabteil auf einen Mann, der ihr sofort sympathisch ist. Doch leider vergisst sie nach seinem Namen zu fragen. Bei der Ankunft in Hamburg kann sie sich lediglich einen Teil seines Autokennzeichens merken, kennt den Namen seines Friseurs und weiß, dass er an einem Computer-Seminar in Berlin teilgenommen hat. Vertrauensvoll wendet sich Charly an ihre Freundin Ines, die wiederum einen Ex-Polizisten zum Nachbarn hat und hofft, über ihn den Unbekannten zu finden. Natürlich muss Charly weiterhin ihrer Arbeit in der Physiopraxis nachgehen, wo ihre Patienten von ihren Sorgen berichten. Wenn sie auch nur noch an den Mann ihrer Träume denkt, so ist sie dennoch unentschlossen, was ihre Beziehung zu Kai betrifft. Das Verhältnis zu ihrer Mutter wird zunehmend angespannter und ihr Vater sorgt für Verwicklungen und Überraschungen. Eine Kette von Missverständnissen macht schließlich das Chaos perfekt. Weiterlesen »

Mit 32 Jahren ist die Werbefachfrau Nicki der Meinung, dass es langsam an der Zeit für eine dauerhafte Beziehung ist, um eine Familie zu gründen. Ihre erste Hoffnung, den richtigen Mann zu finden, führt sie auf eine Singlereise nach Mauritius. Danach versucht sie ihr Glück beim Speeddating, gibt Inserate in verschiedenen Zeitungen auf und sucht übers Internet einen passenden Ehemann. Schließlich stellt sie eine No-longer-Single-Liste auf, die es abzuarbeiten gilt. Nicki mistet ihre Wohnung und den Keller aus, legt sich eine neue Frisur zu und sucht einen Shoppingberater auf. Mit ihrer Freundin Tanja genießt sie einen Partyabend und ändert Gewohnheiten in ihrem Tagesablauf, was zu einigen Überraschungen führt. Sie meldet sich zu einem Kochkurs an, der tatsächlich zu einer Bekanntschaft führt, doch so ganz überzeugt ist sie von dem Mann allerdings noch nicht. Als Nicki sich auf einer beruflichen Reise nach Berlin mit Maria anfreundet, ahnt sie noch nichts von den Konsequenzen, die diese Freundschaft auf ihre und Marias Zukunft hat.

Das Cover und der Titel des Romans Backe, backe Ehemann von Simone Hausladen suggerieren eine leichte, lustige, fetzige Geschichte. Doch dann wird der Leser mit einer Auflistung misslungener Dates und früherer Beziehungen der Protagonistin gelangweilt. Weiterlesen »

Aller Anfang ist schwer, trotzdem gibt es in Deutschland eine schnell wachsende Anzahl von Freiberuflern. Die Vielfalt der freiberuflichen Tätigkeiten ist groß, doch wann kann man überhaupt als Freiberufler tätig werden und zählt Ihr Job dazu? Welche Erfahrungen bringen Sie mit und welche Leistungen wollen Sie anbieten? Eine Freiberuflichkeit kann gerade in der Anfangsphase einige Probleme aufwerfen, die es zu bewältigen gilt. In dem Ratgeber Starthilfe für Freiberufler erklärt Claudia Kilian, wo die Gefahren liegen und bietet praxisnahe Lösungen an. Der Status als Freiberufler kann durchaus von Vorteil sein, denn sie müssen kein Gewerbe anmelden, keine Gewerbesteuern zahlen und auch eine Zwangsmitgliedschaft in der IHK ist nicht erforderlich.

Es müssen jedoch einige Fallstricke überwunden werden und mit der Anmeldung beim Finanzamt fängt es an. Die Frage, ob sie die Kleinunternehmerregelung sowie die Ist- oder Sollbesteuerung anwenden, muss zuerst geklärt werden. Zu Beginn einer Freiberuflichkeit zählt die Kundenakquise zu den größten Problemen und deshalb ist es wichtig, sich ein umfangreiches Netzwerk mit Kontakten aufzubauen. Aber auch der Frage, was eine eigene Webseite bringt und wie Sie sonst noch Kunden gewinnen können, ist die Autorin nachgegangen. Ein heikles Thema sind die Honorare, denn schließlich wollen Sie von Ihrer Arbeit leben und eine zu niedrige Kalkulation kann fatale Folgen haben. Weiterlesen »

Belle lebt in Paris und fährt jedes Jahr im Sommer mit ihren Eltern zu den Großeltern aufs Land. In ihren Rucksack packt sie auch ein Tagebuch, in das sie die wichtigen Erlebnisse notiert. In diesem Jahr bekommt sie von ihrem Großvater ein Fahrrad geschenkt. Ihr erster Ausflug endet jäh, als sie über eine Baumwurzel stürzt. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass sie sich verirrt hat. Zu ihrer Überraschung nähert sich ihr eine Biene, die lesen und sprechen kann. Belle folgt ihr auf eine Blumenwiese, wo ihr die Biene erklärt, wie sie die Blütenblätter einer Arnika zerdrücken muss. Mit dem so gewonnenen Öl reibt sich Belle die wunden Knie ein.

Danach führt die Biene das Mädchen zu ihren Freunden in den Wald und Belle bestaunt die fleißigen Ameisen. Sie erfährt, welche Aufgaben die Bienen erfüllen und dass ohne diese Insekten nicht nur der Honig auf dem Frühstückstisch, sondern unzählige Obst- und Gemüsesorten fehlen würden. Schließlich klettert Belle auf einen Baum und entdeckt das Haus der Großeltern. Belle notiert alles in ihrem Tagebuch, was sie bei der Biene gelernt hat. Jeden Tag treffen sie sich und für Belle ist es der schönste Sommer. Weiterlesen »

Der 17-jährige Cap lebt mit seiner Mutter im ärmlichen Hamburger Stadtteil Veddel, wo viele Menschen von Industrieanlagen umgeben auf engstem Raum zusammenleben müssen. Eines Abends belauscht er in der S-Bahn eine Gruppe Jugendlicher, die auf dem Weg zu einer Hausparty an der Elbchaussee sind, und er beschließt ihnen zu folgen. Cap schafft es sogar, sich an den Sicherheitskräften vorbei Zugang zu der Poolparty zu verschaffen und ist von dem Reichtum geblendet. Nachdem er sich einen kurzen Überblick über den großzügigen Garten verschafft hat, erblickt er Lara, die sich offensichtlich langweilt. Er setzt sich zu ihr, sie tauschen Küsse aus und ziehen sich in eines der Gästezimmer zurück. Kurzerhand behauptet Cap, dass er der Hausherr ist, dem das alles gehört.

Der eigentliche Gastgeber Valentin zieht es vor, der Party fern zu bleiben und raucht lieber in seinem Zimmer einen Joint. Dem Reichtum und dem luxuriösen Haus in einem der reichsten Stadtteile Hamburgs kann er nichts abgewinnen. Seine berufstätigen Eltern sieht er kaum und wenn, dann üben sie nur Kritik an ihm. Seine Gleichgültigkeit und Flucht in eine Welt, in der er nur seine Ruhe haben will sowie die ständige Abwesenheit seiner Eltern nutzt Cap in der Folge für sein Lügengeflecht gegenüber Lara. Tatsächlich läuft zunächst alles bestens, doch dann begeht er einen tragischen Fehler. Weiterlesen »

Die Hilfskraft Jenny arbeitet in einer Bäckerei und ist Single, was sie nur zu oft bedauert. Da sie sich von dem schlecht bezahlten Job selten einen tollen Abend mit ihrer Freundin Anna leisten kann, begeht sie kleine Diebstähle und macht die Ausbeute über Ebay zu Geld. Als sie eines Tages einen teuren Flakon aus einer Parfümerie stiehlt, wird sie vom Security-Chef des Einkaufszentrums erwischt. Von nun an reißt ihre Pechsträhne nicht ab. Jennys Nerven liegen nicht nur wegen ihrer Oma Käthe blank, die es ebenfalls mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, sondern sie muss sich auch noch den immer neuen Fragen von Kriminalhauptkommissar Harald Dennerlein stellen. Erschwerend kommt für Jenny hinzu, dass sie nichts gegen ihre Vermieterin Silvia Probst und auch nichts gegen Tobias Winter unternehmen kann, der sie ständig beobachtet und verfolgt. Mächtigen Ärger steht ihr obendrein mit ihrem Chef ins Haus und selbst mit Anhängern des Tierschutzes muss sie sich auseinandersetzen. Da kommt ihr ein gut aussehender Kunde gerade recht, der sie mit seinem Ferrari auf seine Jacht an die Côte d’Azur einlädt.

Wenn es in dem Saarland-Krimi Pleiten, Pech & Leichen auch tatsächlich Tote zu beklagen gibt, so aber nicht durch vorsätzlichen Mord, sondern vielmehr durch eine Verkettung unglücklicher Zwischenfälle. Schon nach wenigen Seiten verblüfft Elke Schwab den Leser mit einem völlig unerwarteten Geschehen und wartet im weiteren Verlauf mit immer neuen Überraschungen auf. Weiterlesen »

Als freiberuflicher Versicherungsagent sorgt Anatol Balthasar Trockau mit seiner Partnerin Katharina dafür, dass gestohlene Gemälde wieder dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden. Als er mit seiner Mitarbeiterin Hedwig nach Rom reist, erteilt ihm Schmoller von der Artecuritas-Versicherung den Auftrag, ein verschwundenes Werk von Cézanne aufzuspüren. Wie sich herausstellt, wurde das Gemälde ausgerechnet Giancarlo Conte, einem Freund von Hedwig, gestohlen.

Unterdessen erhält der in der Fachwelt als äußerst zuverlässige und unbestechliche Kunstberater Renzo Landolt in Zürich einen Anruf eines gewissen Roca, der ihm einen Cézanne zum Kauf anbietet. Da Landolt ebenfalls mit Hedwig befreundet ist und ihr von dem Angebot erzählt, liegt für Trockau und Landolt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem zum Kauf angebotenen Cézanne um genau das Gemälde handelt, den der Agent im Auftrag der Versicherung wiederbeschaffen soll. Dank August, einem findigen Computerspezialist, kann Roca überwacht werden, was interessante Neuigkeiten zutage fördert. Noch ist unklar, ob es sich um einen echten Cézanne oder eine Fälschung handelt, wer Die Cézanne Connection dirigiert und welche Rolle der Genfer Anwalt Janus dabei spielt. Letztlich wissen weder der Finanzvorsteher der Artecuritas-Versicherung Stahlberg, noch Roca oder der Anwalt Janus, wer eigentlich Feind und wer Verbündeter ist. Trockau geht aufs Ganze und pokert hoch, indem er blufft. Weiterlesen »

Die Traumdeutung steht in dem Ruf so zuverlässlich wie das Lesen im Kaffeesatz oder ein Blick in die Glaskugel zu sein. Für den Heilpraktiker Dietmar Schlau, der sich seit über dreißig Jahren mit der Traumanalyse beschäftigt und die Traumsymbolik erforscht hat, ist dieses Image nicht akzeptabel. Nach seiner Ansicht sind Träume wichtig für die Gesundheit, die Lebensqualität und das soziale Gefüge. In seinem Buch Traumdeutung für Aufgeweckte erklärt er die Bedeutung von Traumsymbolen und wie mit deren Hilfe Träume analysiert werden können. Dabei erhält der Leser Einblicke in das menschliche Gewissen, dessen Inhalt nicht auf einem höheren Prinzip, sondern im Wesentlichen vom Zufall abhängt und Informationen über das Menschheitsgedächtnis, ein kollektives Wissen, das von Carl Gustav Jung entdeckt wurde. Neben den drei Traumkategorien, den Tagesrest-Träumen, den Freudschen Träumen und den Jungschen Träumen, werden die Funktionsweisen von Wachträumen und dem Seelenkompass in separaten Kapiteln erklärt.

Gleich zu Beginn des Buchs stellt Dietmar Schlau einen verwirrenden Traum vor, der eine deutlich erkennbare Aussage der Psyche haben soll, die dem Leser allerdings verborgen bleibt. Erst im Verlauf der Lektüre lernt er anhand von Traumsymbolen, die Wörter der Traumsprache sind, seine und fremde Träume zu analysieren. Weiterlesen »

Der kleine Juri wendet sich ausgerechnet mit der Bitte Pass auf mich auf! an Herrn Schnippel, der überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Kindern hat. Obwohl Herr Schnippel eigentlich zufrieden in seiner Hängematte liegt, lässt er sich zum Aufpassen überreden. Als Juri hoch auf einen Apfelbaum klettert, lobt ihn Herr Schnippel für seine Kletterkünste und wird von dem Kind darüber belehrt, dass er ihm so etwas verbieten müsste. Den nächsten Fauxpas begeht Herr Schnippel, indem er Juri zum Sprung vom Baum auffordert, wobei ihm der Kleine wieder begreiflich macht, wie er sich als Aufsichtsperson richtig verhalten müsste.

Zu allen Vorschlägen zum Zeitvertreib, die Herr Schnippel macht, hat Juri Einwände, denn er weiß genau, was seine Eltern ihm entgegnen würden. Schließlich schlägt Herr Schnippel ein Schubkarrenrennen vor und noch bevor Juri protestieren kann, geht es los. Herr Schnippel rennt mit Juri in der Schubkarre so schnell, dass sie vom Boden abheben, durch das Weltall sausen und sogar aus dem Buch fallen. Zum Glück landen sie aber wieder auf einer Buchseite, und Juri sagt bestimmend, dass er um fünf zu Hause sein muss. Darin sieht er Schnippel gar kein Problem, denn fünf Uhr gibt es schließlich jeden Tag, und sogar zwei Mal! Weiterlesen »